Welschriesling: Das fängt ja gut an.

Ob als Aperitiv, Starter für die Party oder Einstieg in die Welt unserer Weine. Mit dem fruchtig-frischen Welschriesling fängt alles einfach gut an. Damit es auch gut ausgeht, kommen in unseren Welschriesling nur die besten Trauben von 7 bis 35-jährigen Reben in verschiedenden Südosthängen hinein. Kontrolliert kühl vergoren ergibt das einen animierend, knackigen Welschriesling, der auch als G´spritzter seine Freunde hat und Freude macht.

2016: Elegante Nase mit Anklängen von Zitrusnoten und Wiesenblumen, grüner Apfel, äußerst feingliedrige Struktur am Gaumen sehr animierend, saftig und pikant.

11,3 vol% alc./6,7 g/l Säure/1,3 g/l RZ, trocken


Grüner Veltliner: In der Länge liegt die Würze.

Als „gerade noch Niederösterreicher“ passt der Grüne Veltliner gut zu uns und rundet unsere Weinpalette um eine frische Facette ab. Er wächst an bis zu 40 Jahre alten Reben auf sandig-schottrigen Böden in schönen Südostlagen, für die der spannende Temperaturwechsel im Tagesverlauf typisch ist. Das ermöglicht ihm in der Reifeperiode tagsüber schön zur Vollreife zu streben und Nachts seine feine Komplexität zu entwickeln. Als traditioneller österreichischer Wein der traditionellen österreichischen Sorte passt er ganz hervorragend zu traditioneller österreichischer Küche. Erfreut aber durchaus auch als Solist.

2016: Feinwürzige Veltlinernase, Kamillenanklänge dahinter gelbfruchtige Noten, pfeffrig-würziger Weißwein mit balancierter Säurestruktur.

12,2 vol% alc./6,5 g/l Säure/1,3 g/l RZ, trocken


Chardonnay: Schöne Schale, zarter Kern.

Der Chardonnay ist bei uns, wie der Weißwein insgesamt, von nicht zu großer Bedeutung was die Mengen betrifft. Dessen ungeachtet lassen wir ihm die gleiche Sorgfalt zukommen wie allen unseren Weinen. Dieser stammt von handgelesenen Trauben, die an bis zu 45-jährigen Reben in perfekt südostexponierten Lagen auf den kalkig-schottrigen Böden gewachsen sind, die diese Sorte so liebt und ist dementsprechend schön mineralisch im Abgang. Gleichzeitig geschmeidig und somit ein glänzender, vielseitiger Speisenbegleiter, für fast alles, wo rot nicht die erste Wahl ist.

2016: Komplexe Nase nach reifen gelben Früchten, Nüssen und Biskuit, dahinter Noten von exotischen Zitrusfrüchten, weicher, geschmeidiger Gaumen mit feiner Mineralität im Abgang.

12,9 vol% alc., 6,3 g/l Säure, 2,3 g/l RZ, trocken


Chardonnay Rothenberg: Weißer vom Berge.

Namensgebend für den Rothenberg, unseren ersten Lagenchardonnay, sind die roten Schotter welche den Boden dieser relativ hochliegenden (für unsere Verhältnisse ;-) und vom Wald umgrenzten Lage charakterisieren. Im Unterschied zum kalkigen Schüttenberg ist der Rothenburg aber sehr mineralisch, was dem Wein in Union mit der relativ späten Reife eine gute Portion Salzigkeit und Struktur mitgibt. Apropos: Die kühle Waldluft ist verantwortlich für die spätere Reife und die herausragende Aromenbildung. Gleichzeitig haben wir aber durch die Waldnähe mit allem zu kämpfen, was unseren süßen Trauben nicht widerstehen kann. Rehe, Vögel, sogar Wildschweine müssen wir immer wieder vertreiben! Sie hingegen wollen wir damit verführen. Nun denn ...

2015: Komplexe Nase nach reifen gelben Früchten, Akazienblüten und Biskuit, dahinter Noten von exotischen Tropfenfrüchten, feingliedriger, geschmeidiger Gaumen mit salziger Mineralität im Abgang.

14,1 vol% alc./5,7 g/l Säure/2,9 g/l RZ, trocken


Sauvignon Blanc: Läßt dich nicht im Stich.

Der Sauvignon Blanc ist nicht wirklich typisch für unsere Gegend aber für uns, weil er in unserem Betrieb bereits seit mehr als 50 Jahren verarbeitet wird. Daher wollen wir nicht vom ihm lassen, weil wir ihn als wunderschöne Bereicherung unseres Sortiments betrachten. Er stammt von bis zu 18 Jahre alten Reben am Schütten- und Rothenberg, die sich aufgrund ihrer Lage nahe dem kühlen Wald duch ein schönes Temperatur-Wechselspiel im Tagesverlauf auszeichnen. Das und die schottrig-kalkigen Böden verleihen ihm seine herrliche Vielschichtigkeit. Er ist stilistisch immer reif, dabei nie vorlaut sondern eher gelbfruchtig und somit ein universeller Speisenbegleiter, der sie (und uns) nie im Stich läßt.

2016: Helle Sauvignonaromatik nach Stachelbeeren,  Holunder und reifen exotischen Früchten, intensiv und besonders saftig am Gaumen mit mineralischer, vibrierender Säurestruktur im Abgang.

12,8 vol% alc., 6,9 g/l Säure, 2,2 g/l RZ, trocken


Gelber Muskateller: Hello yellow fellow.

Die Weingärten aus denen dieser gute Laune versprechende Gelbe Muskateller stammt, liegen im sogenannten Hagelsberg. Glücklicherweise hält dieser Name aber nur sehr selten was er verspricht und lässt ganz im Gegenteil zu seiner bedrohlichen Bedeutung fast jedes Jahr herrliche Muskatellertrauben gedeihen und reifen. Die verarbeiten wir blitzsauber zu einem frisch, gutgelaunt, fruchtig-fröhlichen Gelben Muskateller für Sonnenterasse, Apres-Ski, Aperitiv, Party und alles Andere, was locker Freude macht.

2016: Traubige Beernanklänge, intensive Muskat- und Rosenoten, leichte Zitrus- und Orangenzesten, fein fließend mit mineralischer Säurestruktur in balanciert trockenem Abgang.

11,5 vol% alc., 6,9 g/l Säure, 2,4 g/l RZ, trocken